ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN


AGB // Bootcharter Lausitz, Schloßstraße 14, 02943 Boxberg / OT Uhyst


Die nachstehenden Bedingungen sind Bestandteil des Chartervertrages. Mit der Buchung erkennt der Charterer diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen für sich und die mitreisenden Personen an. Alle Beschreibungen und Abbildungen sind unverbindlich und können vom Original abweichen. Änderungen sind vorbehalten. Für die Genauigkeit der an Bord befindlichen Navigationsmittel einschließlich Karten wird keine Gewähr übernommen.


1. Reservierung und Vertragsabschluss
Die Reservierung erfolgt durch Übersendung eines vom Vercharterer unterschriebenen Chartervertrages an den Charterer. Als Übersendung gilt auch die Übermittlung auf elektronischem Weg; als vom Vercharterer unterschriebener Chartervertrag gilt auch, wenn dieser die Unterschrift des Charterers als Faksimile trägt. Der Vertrag wird erst wirksam, wenn der vom Charterer unterzeichnete Vertrag binnen 8 Tagen nach Zugang beim Charterer dem Vercharterer vom Charterer unterschrieben wieder vorliegt und die Anzahlung auf dem angegebenen Konto des Vercharterers eingegangen ist. Andernfalls ist der Vercharterer berechtigt, die Buchung zu stornieren und das Boot anderweitig zu vergeben.

2. Zahlungsbedingungen
Die Boote können im Voraus gebucht werden. Die Buchung ist verbindlich. Der Vertrag kommt durch Antrag (Angebot) und Annahme (Buchung mit Zahlung des Mietpreises) zustande. Die Buchungen erfolgen über das Internet oder vor Ort. Dabei wird dem Mieter nach erfolgter Buchung eine Buchungsbestätigung per E-Mail zugeschickt oder vor Ort ausgehändigt.

3. Rücktritt des Charterers
Tritt der Charterer von der Buchung zurück, so besteht seinerseits eine Schadenersatzpflicht in Höhe von 50 % (bei Stornierung ab dem 7. Tag vor dem Buchungszeitraum) bzw. 100 % (bei Stornierung ab 3. Tag vor dem Buchungszeitraum) des Charterpreises für die gebuchte Zeit. Können die gebuchten Boote (über den vorher gebuchten Zeitraum) anderweitig vermietet werden, besteht keine Pflicht zur Schadenersatzleistung durch den Charterer. Stornierungen müssen schriftlich erfolgen. Sie können auch Ihre Buchung online stornieren.

4. Pflichten des Vercharterers
Der Vercharterer verpflichtet sich, das Boot zum vereinbarten Termin in einwandfreiem, betriebsbereitem Zustand mit vollen Treibstofftank nebst ausreichenden Rettungsmitteln und weiterem Zubehör zur Verfügung zu stellen. Der Vercharterer hat das Boot gegen Haftpflichtansprüche Dritter und Vollkasko versichert. Die Vollkaskoversicherung deckt sämtliche aufgrund höherer Gewalt, durch Strandung, Schiffbruch, Sinken, Zusammenstoß, Feuer- und Blitzschlag entstandene Schäden ab. Der Eigenanteil (Selbstbeteiligung) des Charterers für einen etwaigen von der Versicherung gedeckten Kasko- oder Haftpflichtschaden ist beschränkt bis zur Höhe von 500,00 €. Der Abschluss der vorgenannten Versicherungen bewirkt keine Haftungsfreistellung des Charterers für Schäden, die von der Versicherung nicht ersetzt werden. Es besteht kein Versicherungsschutz für vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführte Schäden. Die vom Vercharterer abgeschlossene Versicherung haftet nicht bei Unfällen von an Bord befindlichen Personen und für Schäden an mitgebrachten Gegenständen sowie für den Verlust von zur Bootsausrüstung gehörenden Gegenständen. Der Charterer haftet für alle von der Versicherung nicht ersetzten Schäden, sofern eigenes Verschulden oder Verschulden seiner Crew oder seiner Gäste gegeben ist. Sofern das Boot nicht rechtzeitig vom Vercharterer zur Verfügung gestellt werden kann, so berechtigt dies den Charterer nur dann zum Rücktritt vom Vertrag, wenn der Vercharterer nicht innerhalb von 48 Stunden ab vereinbartem Übergabezeitpunkt ein Boot vergleichbarer Größe zur Verfügung stellen kann. Sollte der Vercharterer infolge eines während einer vorangegangenen Vercharterung entstandenen Schadens, Sperrung von Wasserstraßen, Havarie, Streiks oder dergleichen oder anderer vom Vercharterer weder grob noch fahrlässig herbeigeführter Gründe nicht in der Lage sein, das Boot zum vereinbarten Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen, so ist er berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten oder binnen 48 Stunden ab Übergabezeitpunkt ein Boot vergleichbarer Größe zur Verfügung zu stellen. Im Rücktrittsfall wird die Chartergebühr zurückerstattet. Weitergehende Schadensersatzansprüche des Charterers wegen Nichterfüllung sind ausgeschlossen, es sei denn, diese beruhen auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Vercharterers. Die Verfügung über das Boot wird dem Charterer nach Einweisung zu demjenigen Zeitpunkt zuerkannt, indem er schriftlich anhand der Checkliste bestätigt, dass der Motor und das Boot im Allgemeinen betriebsfähig sind und das vorgelegte Übergabeprotokoll verglichen und unterzeichnet hat. Danach sind alle Einwendungen des Charterers betreffs Ausrüstung und Tauglichkeit des Bootes ausgeschlossen. Vorhandene versteckte Mängel am Boot und an der Ausrüstung berechtigen den Charterer nicht, die Chartergebühr zu mindern, es sei denn, der Mangel war dem Vercharterer bekannt oder infolge grober Fahrlässigkeit unbekannt. Falls Teile der Ausrüstung während der vorangegangenen Vercharterung beschädigt oder verloren wurden, ohne dass sofortiger Ersatz möglich ist, kann der Charterer vom Vertrag nur dann zurücktreten oder Minderung geltend machen, wenn das Boot in seiner Seetüchtigkeit dadurch beeinträchtigt ist.

5. Pflichten des Charterers
Der Charterer versichert, das Boot nur von Personen führen zu lassen, die einen amtl. Sportbootführerschein –Binnen- besitzen und über die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen. Bei dem Führerscheinfreien Boot wird durch das geschulte Personal für die nötigen Kenntnisse durch eine Einweisung gesorgt. Mit der Unterschrift bestätigt der Charterer eine umfassende Einweisung erhalten zu haben und sich an diese zu halten. Der Vercharterer behält sich das Recht vor, dem Charterer die Verfügung über das Boot zu verweigern für den Fall, dass der Charterer nicht die vorausgesetzte Eignung gemäß der deutschen Binnenschifffahrts-Vermietungsverordnung besitzt. In diesem Fall wird der Chartervertrag zum Nachteil des Charterers aufgekündigt. Die in diesem Fall zu zahlende Schadensersatzleistung des Charterers gegenüber dem Vercharterer bemisst sich analog 3.) Der Charterer verpflichtet sich, das Boot wie sein Eigentum nach den Regeln guter Seemannschaft zu behandeln und zu handhaben. Den Vorschriften von Behörden muss Folge geleistet werden. Der Charterer ist im Fall einer Gesetzesübertretung, selbst unwillentlicher Art, den Behörden gegenüber persönlich haftbar. Der Charterer haftet für alle Schäden an Boot und Ausrüstung, auch für Folge- und Ausfallschäden, die von ihm oder seiner Crew vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden und nicht von den Versicherungen reguliert werden. Der Charterer darf andere Boote nicht abschleppen oder bergen und das Charterboot nur nach vorheriger Rücksprache mit dem Vercharterer oder dem Versicherer schleppen lassen. Es besteht Nachtfahrverbot. Das Boot darf auch nicht in Regatten und zur Ausübung von Gewerbe, wie Handel oder Transport oder gewerbsmäßigem Fischfang eingesetzt werden. Der Charterer verpflichtet sich, nur die Höchstzahl an Personen entsprechend der CE-Zertifizierung an Bord zu nehmen. Verstöße gegen die vorgenannten Verbote führen zum Verlust des Versicherungsschutzes. Im Fall grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführter und in den übrigen vorgenannten Fällen entstandenen Schäden ist die Haftung des Charterers nicht auf die Höhe der Kaution beschränkt. Darüber hinaus verpflichtet sich der Charterter: a) Eine Grundberührung dem Vercharterer der Yacht sofort zu melden, , b) Bei Meldung schlechter Wetterverhältnisse nicht mehr auszulaufen bzw. den nächstgelegenen Hafen oder eine sichere Ankerbucht aufzusuchen, c) bei auftretenden Schäden während der Charter Schäden an dem Boot oder Ausrüstung den Vercharterer sofort telefonisch zu informieren, um mit ihm die Reparatur abzustimmen. d) Alle Schäden an sowie Aufwendungen für abhanden gekommene Ausrüstungsgegenstände zu tragen, soweit nicht von einer Versicherung Ersatz geleistet wird. In diesen Fällen ist der Vercharterer berechtigt, bei Rückgabe des Bootes die Kaution ganz oder teilweise einzubehalten. Weitergehende Ersatzansprüche des Vercharterers werden dadurch nicht ausgeschlossen, zum Beispiel wenn eine Havarie oder vom Charterer zu vertretende Mängel verschwiegen worden sind und e) das Rauchverbot auf Deck zu beachten. Bei nicht vereinbarter Überschreitung der laut Chartervertrag festgelegten Rückgabezeit fallen grundsätzlich 15 € je angefangene 1/2 Stunde an. Darüber hinaus trägt der Charterer zusätzlich anfallende Kosten, die z.B. durch Vertragsverletzung für einen Folgecharter oder Zusatzaufwand für den Vercharterer entstehen können.

6. Übergabe / Rückgabe des Bootes
Übergabe und Rückgabe des Bootes erfolgt verbindlich zu den in der Auftragsbestätigung angegebenen Terminen, Uhrzeiten und Orten. Bei der Rückgabe nimmt der Vercharterer eine Überprüfung des Bootes vor. Bootszustand und Vollständigkeit von Ausrüstung werden anhand einer Checkliste überprüft und festgestellt. Die Geltendmachung von Ansprüchen, die auf nicht protokollierte Schäden oder Verluste zurückgehen ist dem Vercharterer unbenommen. Der Beweis für das Vorliegen nicht protokollierter Schäden oder Verluste obliegt dem Vercharterer. Er ist berechtigt, den dem festgestellten Schaden oder Verlust entsprechenden Betrag von der Kaution einzubehalten. Im Fall nicht sofort kalkulierbarer Schäden kann die volle Kaution bis zur endgültigen Schadensabwicklung einbehalten werden.

7. Fahrtüchtigkeit des Bootes / Mängel
Der Vercharterer akzeptiert keine Erstattung von Auslagen/Kosten, die der Charterer eigenmächtig veranlasst hat (zum Beispiel Reparaturen durch Fremdfirmen o. ä.). Kann der Charterer infolge einer Havarie während der Mietzeit keinen Gebrauch von dem Boot machen, so hat er keinen Anspruch auf Minderung der Chartergebühr, wenn er die Havarie selbst zu vertreten hat. Ist der Charter für die Havarie verantwortlich, hat er überdies für diejenige Zeit, in der das Boot festliegt, und die die Charterdauer überschreitet, dem Vercharterer Ersatz zu leisten wie im Fall einer verspäteten Rückgabe des Bootes.

8. Haustiere
Die Mitnahme von Tieren ist an Bord der Boote leider untersagt.

9. Parkplätze
An dem Übergabestützpunkt stehen Parkplätze gegen Gebühr zur Verfügung. Die Parkplatzgebühr ist im Charterpreis nicht enthalten.

10. Einweisung
Der Vercharterer und der Chartergast verpflichten sich, an einer ausführlichen Einweisung unter gleichzeitiger Kontrolle aller technischen Funktionen und Prüfung des Vorhandenseins aller Ausrüstungsgegenstände ohne Zeitdruck teil zu nehmen und ein Protokoll darüber zu unterzeichnen. Damit bestätigt der Chartergast die ordnungsgemäße Übergabe des Bootes nach Maßgabe des Protokolls. Eine Probefahrt wird bei Bedarf durchgeführt.

11. Endreinigung
Bei Rückgabe eines verschmutzten Bootes werden 15,00 € als Zusatzkosten fällig. An Bord sollten Bordschuhe getragen werden oder weiche Turnschuhe, möglichst ohne schwarze Sohlen.

12. Gerichtsstand und Erfüllungsort
Gerichtsstand und sonstiger Erfüllungsort ist der jeweilige Geschäftssitz des Vercharterers. Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Nebenabreden bedürfen der Schriftform. Sollten Teile dieses Vertrages ganz oder teilweise rechtsunwirksam sein oder werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen. Solchenfalls wird die unwirksame Bestimmung ersetzt durch eine Regelung , die dem wirtschaftlichen Zweck der ungültigen Regelung möglichst nahe kommt.

13. Datenschutz
Sofern innerhalb des Internetangebotes die Möglichkeit zur Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten (E-Mail Adressen, Namen, Anschriften) besteht, so erfolgt die Preisgabe dieser Daten seitens des Nutzers auf ausdrücklich freiwilliger Basis. Die Daten werden vertraulich behandelt, es erfolgt keine Weitergabe an Dritte und dient lediglich zur Abwicklung und Information der Kundenanfrage.


Stand: 1. Januar 2016



ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN:

BOOTCHARTER LAUSITZ, Stand: 1. Januar 2016

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